30.01.10 | Fußballkultur

Ein Gespräch mit Jan Weiler - TORWORT-Gast in München

Am 13. März sind wir zu Gast in München – im Stadion an der Schleissheimer Strasse. Mit am TORWORT-Mikro dann: Jan Weiler. Der Mann, der mit „Maria, ihm schmeckt´s nicht“ die Bestseller-Listen stürmte, wie einst George Best die Theken Manchesters, wird über seine Fußball-Leidenschaft erzählen. TORWORT-Vater Sascha Theisen hat ihn schon vorher getroffen und ihm einige Fragen gestellt.
 
Jan – Du hast fußballerische Wurzeln, die zur Fortuna nach Düsseldorf führen. Dort steht derzeit die Stadt Kopf, weil Fortuna alles schlägt, was nicht schnell genug auf den Bäumen ist. Wie ist Dein Verhältnis zu F95 heute?
Naja, ich bin halt weit weg. Als ich da regelmäßig hinging, hieß der Trainer noch Aleksandar Ristic. Trotzdem verfolge ich das Schicksal des Vereins natürlich und freue mich, wenn sie aufsteigen. Ich finde, dass so ein Traditionsclub unbedingt in die erste Liga gehört.
 
Mittlerweile wohnst Du in München und besuchst regelmäßig die Bayern. Fühlt es sich gut an, dort nun weniger zu leiden? Oder leidet man in Fröttmaning nur auf etwas höherem Niveau als etwa am Flinger Broich in Düsseldorf?
Alle Fußballfans leiden auf die gleiche Weise, das ist ja das tolle.
 
Angenommen, Du wirst ein zweites Mal geboren und der Schöpfer stellt Dir die Wahl, welcher Fußballer Du werden darfst – von Erwin Kostedde über Maradona bis hin zu Harald Katemann ist alles möglich. Welchen nimmst Du und warum?
Franz Beckenbauer, ist doch klar. Ein paar Jahre lang gut Fußball spielen und den Rest des Lebens mit dem Helikopter fliegen, überall umsonst reinkommen und es auf der Weihnachtsfeier richtig krachen lassen. Ein Traum!
 
Du bist echter Fußball-Fan und angesagter Autor. Wann können wir mit Deinem ersten Fußball-Buch rechnen?
Habe ich doch schon gemacht. Es heißt „Gibt es einen Fußballgott?“ Illustriert von Hans Traxler. Ein Buch, das in keiner Sammlung fehlen darf. Sage ich mal so.
 
Die unvermeidliche Frage zum Schluss: Worauf dürfen wir uns freuen, wenn Du im März bei TORWORT zu Gast bist?
Für das Fußballbuch ist leider zu wenig Zeit, das dauert genau 45 Minuten, wenn man es vorliest. Also gibt es zwei Kolumnen. Eine handelt von meinem Lieblings-Bayern-Fan und eine handelt davon, wie mein Schwiegervater Antonio Marcipane sich auf die kommende WM vorbereitet.
 
Jan – vielen Dank für das kurze Gespräch. Wir freuen uns sehr auf Deinen Besuch bei TORWORT.
 
Ab sofort im Handel.: Jan Weilers neues Buch „Mein Leben als Mensch.“. Mehr unter www.janweiler.de
 
Foto: Copyright Daniel Josefsohn






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