10.02.10 | vergangene Lesung

Claasen, Krohm und Krüger

Ein volles Haus, ein schlagfertiger Trainer und eine phantastische Atmosphäre – das waren die Rahmenbedingungen für unser lang ersehntes Comeback in Aachen. Nachdem wir bereits Ende 2004 einmal zu Gast im alten Pressesaal des Aachener Tivoli waren, durften wir dieses Mal im empfehlenswerten dumont die Stiefel schnüren. Und die Lesung hielt, was sie versprach. Dank der tatkräftigen und hochprofessionellen Unterstützung von dumont-Besitzer Armin Burke durften wir die vielleicht beste Technik der TORWORT-Geschichte nutzen, um gleich zu Beginn unsere Kreisliga-Vergangenheit mit dem Text „Die Bälle weg!“ aufzuarbeiten. Mit Matthias Anthony Cranich und den Fouls einer amerikanischen Fußball-Rüpelin ging damit die Lesung auch gleich gut los. Im Anschluss erzählte „In der Pratsch“-Redakteur Christoph Löhr von einem der größten Alemannen aller Zeiten: Roger Claasen, ein Enfant Terrible, das einst für die Alemannia spielte und eine ganze Region verzückte und sich gleichzeitig alle Mühe gab, sämtliche Kneipen der Region auszutrinken. Ein grandioses Stück Alemannia-Geschichte. Nach Löhr übernahm TORWORT-Vater Sascha Theisen das Mikrophon und erfreute das Aachener Publikum mit Geschichten über seine große Aachener Fußball-Liebe Mario Krohm, deren Frau Pia er einst in einer fragwürdigen Diskothek namens „Atlantis“ die Zigarette anzünden durfte. Nach der wohlverdienten Halbzeit liebte Fritz Walter fleißig den Kicker und Matthias Anthony Cranich gab eine kleine Zugabe. Der erste Autor der zweiten Hälfte war der Aachener Poetry Slamer Gerhard Horriar, der mit „Michaela“ an einen unvergessenen Tag auf dem Sportplatz von Rhenania Eschweiler erinnerte. Der große Gewinner des Abends war aber fraglos Alemannia-Trainer Michael Krüger, der sich im Small-Talk schlagfertig und witzig zeigte und zudem gekonnt einen wunderbaren Text über die englische Trainer-Legende Bill Shankly zum Besten gab – bester Satz: „Das ist nicht Dein Knie! Das ist Liverpools Knie!“. Das Publikum war ganz das Seine. Im anschließenden Frage-und-Antwort-Spiel war Krüger ebenso souverän wie authentisch. Das Publikum war sich einig und feierte Michael Krüger mit stehenden Ovationen – ein wahrhaft großer Auftritt des Alemannia-Trainers, dem wir an dieser Stelle gerne alles Gute für die weitere Saison wünschen. Die Lesung im dumont endete mit weiteren Videos und rührenden Worten. Die Nacht begann. Diese wiederum endete spät bei zu vielen Grappa und viel zu guten Whisky-Sorten. Unser Dank jedenfalls auch an das phantastische dumont und dessen Besitzer.







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