28.09.09 | vergangene Lesung

Dicke Verträge bei den Dallas Tornados

„Als der Berti nach einem Spiel gegen mich unter Dusche stand, dachte der es regnet.“ Willi „Ente“ Lippens ließ bei TORWORT erneut keinen Zweifel darüber aufkommen, dass er mit dem früheren Bundes-Berti in den Anfangsjahren der Bundesliga machte, was er wollte. Übrigens genauso, wie etwa mit Harald Konopka, dem Kölner Verteidiger mit Dürener Wurzeln. Da streckte die Ente einfach den Hintern raus und schon waren die Jungs abgekocht. In herrlichen Anekdoten beschrieb die Ente, was die Bundesliga in den Anfangsjahren auszeichnete. Bei nur mittelprächtigem Besuch im Dürener BRAUHAUS begeisterte er damit die Zuhörer. Ob er nun von der Gelddruckmaschine während seines Engagements bei den Dallas Tornados erzählte oder von seinem Angstgegner, dem Bochumer Hermann Gerland – die Ente war auch in Düren wieder in seinem Element. Gemeinsam mit seinem kongenialen Partner Dietmar Schott auf der Bühne sind die beiden ein Ereignis – so auch in Düren.
 
Doch der Reihe nach: Die erste Halbzeit im BRAUHAUS wurde von Gerhard Horriar und seinem wunderbar romantischen Text „Michaela“ eröffnet – eine wunderbar zweideutige Geschichte um die barbusige Michaela, um Kartoffelchips und eine Polaroid-Kamera. Anschließend klärte Sascha Theisen seine Heimatstadt Düren über seine abwechslungsreiche Fan-Karriere auf, die vor allem geprägt war durch Ganzkopfmützen, Dieter Müller, Kalle Rummenigge und den grandiosen Mario Krohm.
 
In der zweiten Halbzeit betraten dann Dietmar Schott und Ente Lippens die Bühne und demonstrierten mit ihren Beträgen, was den Fußball so besonders macht. In zahlreichen Anekdoten plauderten beide aus dem Nähkästchen. Ob nun Klaus Toppmöller mit einem viel zu dicken Knie ein viel zu dicken Vertrag in Dallas bekam oder man einen Hermann Gerland erst fünf Mal ausspielen musste, bevor er dann doch den Zweikampf gegen die Ente gewann. Auch schön und beneidenswert: Als ein Spielerberater aus Berlin mit einem Koffer voller Geld vor der Haustür Lippens in Essen stand – alles kam auf den Tisch. Nichts blieb im Verborgenen.
 
Die Zuhörer in Düren waren jedenfalls begeistert und kauften Lippens Biographie „Ich danke Sie“ nach Kräften und ließen einen wunderbaren Fußballkultur-Abend in bester Manier mit zahlreichen Bieren und der DFB-Pokalauslosung ausklingen.
 







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