03.02.09 | vergangene Lesung

Erik Meijer und Werner T. als kongeniales Gespann

160 TORWORT-Besucher in Düren waren begeistert. Zum dritten Mal waren wir im Dürener BRAUHAUS von Oliver Boldin, genannt „Der Lebensmittelstürmer“, zu Gast. Zahlreiche alte Bekannte und neue TORWORT-Freunde waren in unsere Geburtsstadt gepilgert, um große Fußball-Momente am Stück zu erleben. Sie sollten nicht enttäuscht werden.
 
Doch der Reihe nach: Zu Beginn der Lesung hatten die beiden TORWORT-Macher Sascha Theisen und Peter Schmitz die Lacher auf ihrer Seite. Die beiden ehemaligen Dürener Strategen waren früher selbst im Düren-nahen Stockheim ziemlich erfolglos auf der Jagd nach dem runden Leder. Das hinderte sie aber nicht, wahre Intimgeheimnisse über den schlafenden Riesen auszuplaudern. Ein Protokoll eines Kreisklassenspiel geriet zu einem tollkühnen Husarenstück, das zeigte, wie es wirklich war. „10.45 – 11.00: Keine nennenswerte Aktion. Es regnet“.
Anschließend setzte der Dürener Fußballkenner Frederic Latz und früherer Mannschaftskamerad der Beiden noch einen drauf und erfreute seine zahlreich erschienene Fangemeinde mit einem Text über den ehemaligen Trainer des TSV 09 Stockheim – Werner T. Der Text war gespickt mit Motivationsreden, Leistenbrüchen und einer gehörigen Portion Pathos. Großartig! Zum Ende der ersten Halbzeit dann der Höhepunkt des Abends. Ex-Profi Erik Meijer plauderte aus dem Nähkästchen und ließ dabei keine Schote aus – weder aus seiner Zeit beim großen FC Liverpool, noch die weinseligen Trainingslager-Abende mit Willi Landgraf oder das Pokalfinale mit der Aachener Alemannia im Mai 2004. Die Gäste im Brauhaus hatten ihre wahre Freude und feierten Meijer mit Sprechchören. Natürlich steigerten sie fröhlich mit als Meijer zwei seiner alten Trikot für den guten Zweck versteigerte. 320 Euro kamen für eine Fußballgruppe des betreuten Wohnens, betrieben von der Dürener ENDART, zusammen. „Erik war ein ganz großer Fußballer. Heute hat er bewiesen, dass er es auch als Entertainer sicher weit gebracht hätte,“ so Brauhaus-Inhaber Oliver Boldin.
 
In der zweiten Halbzeit bewies auch TV-Mann Ulli Potofski echte Entertainer-Qualitäten. In einer beißenden Medienkritik nahm er seine eigene Branche auf die Schippe, was ihm einige Sympathiepunkte einbrachte. Abgeschlossen wurde der Abend humoristisch durch den Kölner Kabarettisten Stefan Reusch, der launig noch einmal auf das vergangene Fußballjahr 2008 zurückblickte und Gerüchten zufolge heißer Kandidat für das Bürgermeisteramt in Düren sein soll. Das allerdings wurde weder dementiert noch bestätigt
 
Fazit: Ein äußerst gelungener Abend im Brauhaus, der erst früh morgens in einer Dürener Kneipe endete, als ein kleiner Haufen übrig gebliebener äußerst engagiert über Albert Streit und Toni Kroos diskutierte und dabei Heineken-Bier trank. Trotzdem: Wir kommen wieder – keine Frage.
 

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