17.01.07 | vergangene Lesung

Juni 05: Premiere im Museum

 

Die sechste TORWORT-Lesung fand im Sport- und Olympia Museum statt. Hier werden übrigens weitere folgen. Der Wunsch ein eigenes Heimstadion zu besitzen war letztlich größer als wir selbst. Soll heißen: Ab sofort werden alle Kölner Lesungen hier am Rheinufer stattfinden.
Bei unserer Premiere vor Ort hatten wir allerdings erschwerte Bedingungen. Gefühlte Temperaturen am Siedepunkt ließen unsere Hoffnungen auf eine traumhafte Debüt-Kulisse anfangs schwinden. Zum Glück wurden wir eines Besseren belehrt. Für das Wetter sensationelle 78 Besucher fanden ihren Platz auf der Tribüne des originalgetreuen Aktuellen Sportstudios. Sascha Theisen moderierte die Lesung, unterstützt von Axel Post in der „Sideshow-Bob-Rolle“ am Büchertisch.
 

Von Burghausen, Pauline und verbotenem Frauenfußball

Eröffnet wurde TORWORT von Christoph Ruf, Sportjournalist („Rund“) aus Freiburg und glühender Fan des FC. St. Pauli. Er las aus seinem Buch „Die Untoten vom Millerntor“ und beleuchtete die manchmal bizarre Fan-Freundschaft zwischen seinem FC St. Pauli und Wacker Burghausen.
Gefolgt wurde er von Arne Jens, Chefredakteur des Footage Magazins. Arne arbeitete seine Beziehung zu Ex-Freundin Pauline auf. Im Fokus: Arnes Tore auf der Jahnwiese Kölns und Paulines Umgang damit. Einfach großartig!
Am Ende der ersten Halbzeit lasen Jürgen Nendza und Eduard Hoffman aus ihrem Buch „Varlacht, verboten und gefeiert“. Dabei beleuchteten sie die Historie des deutschen Frauenfußballs – von den 50´ern bis heute. Wenig überraschend, aber amüsant: der klägliche weil ultra-verklemmte DFB-Umgang mit den Ursprüngen des Damenfußballs.
 

Über die Lichtgestalt und einen Knochenbrecher

In der zweiten Halbzeit der Lesung erzählte Frank Nägele vom Kölner Stadt-Anzeiger, wie vor fünf Jahren die WM an Deutschland vergeben wurde. Als Journalist damals im Tross des Kaisers wurde er Zeuge von wahren Huldigungen in Richtung Lichtgestalt.
Abschließender TORWORT-Höhepunkt war der Auftritt von Erich Rutemöller. Er beschrieb markante Stationen seiner Trainerlaufbahn. Stationen auf denen ihm immer wieder ein Mann begegnete, der zum Fußball in Köln gehört wie kaum ein anderer: Christoph Daum. Kurzweilig und immer witzig berichtete Rutemöller, wie Daum einst als Spieler das Bein von Horst Köppel brach und wie er selbst „den Christoph“ einst zur Meisterschaft führte. Mindestens ebenso amüsant wie dieser Text war die anschließende Plauderrunde mit dem früheren Trainer des 1. FC Köln. Schon heute TORWORT-Geschichte: Rutemölllers Reflexion des legendären „Mach et, Otze“-Spruchs.
 







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