11.01.10 | vergangene Lesung
We call it a „Klassiker”
Der sechste TORWORT-Geburtstag stand an, in der Hammond Bar. Und zahlreiche Gäste und Freunde waren gekommen, um gemeinsam mit den TORWORT-Machern zu feiern. Just zu dem Zeitpunkt des Jubiläums war nämlich gleich noch das erste TORWORT-Buch erschienen. „Nach Vorne!“ heißt das Werk und stand ganz im Mittelpunkt der Lesung.
In der ersten Halbzeit starteten TORWORT-Vater Sascha Theisen und TORWORT DJ Schnuphase mit einem kurzen Schwank aus ihren Kreisliga-Tagen. Das minutiöse Protokoll eines typischen Spieltages in der Kreisliga C war ein optimaler Einstieg in einen großen Abend. Im Anschluss stellte Schalke-Ikone Stefan Barta sein Buch „Mein Parkstadion“ vor und schaute dabei noch einmal mit Wehmut auf die Vier-Minuten-Meisterschaft im alten Parkstadion zurück. Die Ruhrgebiets-Halbzeit rundete KICKER-Korrespondent Oliver Birkner ab. Oliver erzählte eine famose Geschichte, in der Wolverhampton-Fans in Wolverhampton lieber den VfL Bochum als ihren eigenen Verein in der Pub ihres Vertrauens sehen wollten. „Hey – you fucking cunt. We wanna see Bockum!”
Die zweite Halbzeit stand dann ganz im Zeichen der Fußball-Liebesgeschichten und der TORWORT-Klassiker. Damit begann zunächst Arne Jens, der eine Geschichte über seine große Liebe – den 1. FC Köln und dessen eigenwilligen Fans – an den Start brachte und anschließend den TORWORT –Klassiker „Pauline“ zum Besten gab. Ein TORWORT-Klassiker ist mittlerweile auch der Text „Die Peule und der Kaiser“, die zum Ende eines phantastischen Abends von TORWORT-Vater Sascha Theisen vorgetragen wurde. Beide Klassiker finden sich übrigens auch in „Nach Vorne!“. Frenetisch gefeiert vom Publikum freuten sich die beiden TORWORT-Haudegen nun auf eine große Geburtstagsparty.
Marc Anthony Cranich rundete den Abend ab, der aber noch lange nicht zu Ende war. Bei musikalischer Untermalung fanden noch viele Biere und ebenso viele Kräuterschnäpse schnurgerade ihren Weg ins Ziel. Und erst auf leichten Druck der netten Bedienung in der Hammond Bar wurde der Abend im Morgengrauen aufgelöst.





